FACHKUNDIG · KOORDINIERT · DOKUMENTIERT

ERWIN GOGL

Projektbegleitung & Bauleitung

Fliesen · Naturstein · Abdichtung

Fachliche Begleitung von Großbaustellen, Industrieküchen, Schwimmbädern und anspruchsvollen Bauvorhaben.

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Zusammenarbeit

So begleite ich Ihr Bauprojekt

Eine erfolgreiche Projektbegleitung braucht klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Abstimmungen und eine konsequente Kontrolle der technischen Ausführung.

01

Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Bauvorhaben, die Aufgabenstellung, den Projektstand und den gewünschten Umfang meiner Unterstützung.

02

Technische Bestandsaufnahme

Ich prüfe die verfügbaren Planungsunterlagen und beurteile die relevanten Ausführungsdetails im Rahmen des Auftrags.

03

Begleitung der Ausführung

Ich kontrolliere vereinbarte Ausführungsschritte, begleite Abstimmungen und achte besonders auf schadensrelevante Schnittstellen.

04

Dokumentation und Abschluss

Feststellungen, offene Punkte und erforderliche Maßnahmen werden nachvollziehbar dokumentiert und fachlich begleitet.

Individuell vereinbart: Die Leistungen können projektbezogen, für einzelne technische Fragestellungen oder für definierte Bauphasen vereinbart werden.
Gut zu wissen

Häufig gestellte Fragen

Wann ist eine fachliche Projektbegleitung sinnvoll?

Besonders bei komplexen Abdichtungsdetails, anspruchsvollen Fliesen- und Natursteinarbeiten sowie bei vielen beteiligten Gewerken. Eine frühzeitige Einbindung ermöglicht die Prüfung kritischer Punkte, bevor sie überdeckt werden.

Begleiten Sie auch einzelne Bauabschnitte?

Ja. Je nach Vereinbarung kann die Unterstützung auf bestimmte Bereiche oder Bauphasen begrenzt werden, beispielsweise Abdichtung, Entwässerung, Fliesenarbeiten oder Abnahmevorbereitung.

Unterstützen Sie bei Ausführungsmängeln?

Ich kann technische Auffälligkeiten im Rahmen der vereinbarten Leistung beurteilen, dokumentieren und die Abstimmung möglicher Maßnahmen fachlich begleiten.

Welche Unterlagen sind für ein Erstgespräch hilfreich?

Hilfreich sind Ausführungspläne, Detailzeichnungen, Leistungsbeschreibungen, Angaben zu verwendeten Systemen sowie gegebenenfalls Fotos der betreffenden Bauteile.

Übernehmen Sie die vollständige Bauleitung?

Art und Umfang meiner Verantwortung werden vor Beauftragung konkret festgelegt. Eine fachliche Projektbegleitung ersetzt nicht automatisch sämtliche Aufgaben einer umfassenden Objektüberwachung.

Ihr Projekt verdient fachliche Begleitung

Sie planen ein anspruchsvolles Bauvorhaben oder benötigen Unterstützung bei Fliesen-, Naturstein-, Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten? Sprechen Sie mich an.

ERWIN GOGL

Projektbegleitung & Bauleitung

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ERWIN GOGL · Projektbegleitung & Bauleitung

Fliesen · Naturstein · Abdichtung · Schwimmbäder · Großküchen

Technische Grundlagen

DIN-Normen und anerkannte Regeln der Technik

Die fachgerechte Ausführung von Fliesen-, Naturstein- und Abdichtungsarbeiten erfordert die Berücksichtigung der einschlägigen technischen Regeln. Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt von der Nutzung, der Bauart, der Planung und den vertraglichen Vereinbarungen ab.

DIN 18534 – Abdichtung von Innenräumen Anforderungen an die Abdichtung wasserbeanspruchter Innenräume, insbesondere bei geeigneten Anwendungsbereichen in Nassräumen und gewerblichen Küchen.
DIN 18535 – Abdichtung von Behältern und Becken Technische Grundlage für die Abdichtung entsprechender wasserbeanspruchter Behälter und Becken, beispielsweise Schwimmbecken.
DIN 18352 – Fliesen- und Plattenarbeiten ATV innerhalb der VOB/C für die Ausführung und Abrechnung von Fliesen- und Plattenarbeiten, soweit vertraglich maßgeblich.
DIN 18332 – Naturwerksteinarbeiten ATV innerhalb der VOB/C für Naturwerksteinarbeiten, soweit vertraglich maßgeblich.
DIN 18202 – Toleranzen im Hochbau Maßgebliche technische Grundlage zur Beurteilung bestimmter Maß- und Ebenheitsabweichungen im Hochbau.
Hinweis: Diese Übersicht nennt wichtige Regelwerke, ist aber nicht abschließend. Für jedes Bauvorhaben müssen die einschlägigen Anforderungen, Normausgaben, Vertragsgrundlagen und Herstellervorgaben gesondert geprüft werden.
Vertrags- und Ausführungsqualität

VOB, Qualitätssicherung und Dokumentation

VOB und Vertragsgrundlagen

  • Vereinbarte Leistungen und Ausführungsanforderungen berücksichtigen
  • Leistungsverzeichnis und Ausführungsplanung abgleichen
  • Technische Bedenken frühzeitig erkennen und kommunizieren
  • Änderungen und zusätzliche Leistungen nachvollziehbar dokumentieren
  • Abnahme und Mängelbearbeitung fachlich begleiten

Qualitätssicherung

  • Untergrund und Ausführungsvoraussetzungen prüfen
  • Abdichtungsdetails vor Überdeckung kontrollieren
  • Material- und Systemverträglichkeit beachten
  • Gefälle, Höhen und Anschlussdetails prüfen
  • Festgestellte Abweichungen nachverfolgen

Baustellendokumentation

  • Fotodokumentation kritischer Details
  • Protokollierung von Baustellenbegehungen
  • Erfassung offener Punkte und Mängel
  • Abstimmung mit Planern und Fachunternehmen
  • Nachvollziehbare Dokumentation der Mängelbeseitigung

Abnahmevorbereitung

  • Ausführungsstand kontrollieren
  • Sichtbare Mängel erfassen
  • Relevante Unterlagen zusammenstellen
  • Offene Restleistungen dokumentieren
  • Fachliche Unterstützung bei der Abnahme
Verantwortung auf der Baustelle

Arbeitsschutz und sichere Bauabläufe

Sichere Arbeitsbedingungen sind Bestandteil einer geordneten Baustellenorganisation. Bei der Projektbegleitung berücksichtige ich arbeitsschutzrelevante Schnittstellen und erkennbare Gefährdungen im Rahmen meiner vereinbarten Aufgaben.

Baustellenorganisation

  • Sichere Zugänge und Verkehrswege beachten
  • Arbeitsbereiche koordinieren
  • Ordnung und Sauberkeit berücksichtigen
  • Schnittstellen zwischen Gewerken abstimmen

Typische Gefährdungen

  • Rutsch- und Stolperstellen
  • Staubentwicklung bei Bearbeitungsarbeiten
  • Umgang mit Bauchemikalien
  • Transport und Handhabung schwerer Materialien
  • Gleichzeitige Arbeiten verschiedener Gewerke
Abgrenzung: Die Verantwortung für den Arbeitsschutz richtet sich nach den gesetzlichen Pflichten und der jeweiligen Aufgabenverteilung. Eine Tätigkeit als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ist damit nicht automatisch verbunden.

Technisch fundiert. Klar dokumentiert. Verantwortungsbewusst begleitet.

Mein Ziel ist eine nachvollziehbare Bauausführung mit frühzeitiger Erkennung kritischer Details, klarer Abstimmung und konsequenter Qualitätssicherung.

Technischer Schwerpunkt 01

Punkt- und Rinnenentwässerung

Eine funktionierende Entwässerung beginnt mit der richtigen Planung der Höhen, Gefälle und Abläufe. Besonders in Großküchen, Nassbereichen und Schwimmbädern müssen die Schnittstellen zwischen Estrich, Abdichtung, Ablaufkörper und Fliesenbelag sorgfältig abgestimmt werden.

Gefälle zum Ablauf

  • Gefälleplanung und Höhenbezug vor der Ausführung prüfen
  • Wasserführung zu Punktabläufen und Rinnen kontrollieren
  • Gegengefälle und unerwünschte Wasseransammlungen vermeiden
  • Übergänge zwischen unterschiedlichen Gefälleflächen beurteilen
  • Fertige Oberflächen auf die geplante Entwässerungsfunktion prüfen

Punktabläufe

  • Lage und Einbauhöhe kontrollieren
  • Ablaufkörper standsicher und systemgerecht einbauen
  • Abdichtungsanschluss fachgerecht herstellen
  • Belagsanschluss und Randausbildung prüfen
  • Reinigungs- und Wartungsmöglichkeiten berücksichtigen

Entwässerungsrinnen

  • Rinnenposition und Einbauhöhe abstimmen
  • Anschluss an den Bodenaufbau prüfen
  • Abdichtungsflansch und Systemkomponenten kontrollieren
  • Belastbarkeit entsprechend Nutzung berücksichtigen
  • Rinnenkörper und angrenzenden Belag sauber ausbilden

Qualitätskontrolle

  • Höhen und Gefälle nachvollziehbar dokumentieren
  • Kritische Anschlüsse vor Überdeckung prüfen
  • Ausführung mit der Detailplanung vergleichen
  • Abweichungen frühzeitig abstimmen
  • Fertige Entwässerungsbereiche kontrollieren
Wichtig für die Bauleitung: Ein pauschaler Gefällewert ist nicht für jede Konstruktion und Nutzung gleichermaßen geeignet. Maßgeblich sind die konkrete Planung, die Entwässerungsanforderungen, die Nutzung und die einschlägigen technischen Regeln.
Technischer Schwerpunkt 02

Abdichtung nach den anerkannten Regeln der Technik

Abdichtungen sind besonders schadensrelevante Bauteilschichten. Entscheidend ist nicht nur die Abdichtungsfläche selbst, sondern vor allem die fachgerechte Ausbildung der Anschlüsse, Durchdringungen und Übergänge.

DIN 18534 – Innenräume

  • Wassereinwirkung und Nutzung beurteilen
  • Geeignetes Abdichtungssystem festlegen
  • Untergrund auf Eignung prüfen
  • Erforderliche Schichtdicken und Verarbeitungsvorgaben kontrollieren
  • Dokumentation vor Überdeckung sicherstellen

Wand-Boden-Anschlüsse

  • Abdichtung durchgehend ausführen
  • Dichtbänder und Formteile systemgerecht einsetzen
  • Bauteilbewegungen berücksichtigen
  • Übergänge zu Sockeln und aufgehenden Bauteilen kontrollieren
  • Anschlussdetails vor der Belegung prüfen

Rohrdurchdringungen

  • Geeignete Dichtmanschetten verwenden
  • Durchdringungen fachgerecht in die Abdichtung einbinden
  • Bewegungen und Beanspruchungen beachten
  • Systemverträglichkeit sicherstellen
  • Ausführung fotografisch dokumentieren

Bewegungs- und Anschlussfugen

  • Bauwerks- und Feldbegrenzungsfugen berücksichtigen
  • Bewegungsfugen nicht unzulässig überbrücken
  • Fugenplanung auf den Belagsaufbau abstimmen
  • Geeignete Fugenmaterialien auswählen
  • Wartungsbedürftige Dichtstofffugen richtig berücksichtigen
Grundsatz: Eine elastische Anschlussfuge aus Dichtstoff ersetzt keine erforderliche Bauwerksabdichtung. Die Abdichtung muss unabhängig von einer später wartungsbedürftigen Dichtstofffuge funktionieren.

Prüfen, bevor Fehler verdeckt werden

Besonders wichtig sind Untergrundvorbereitung, Abdichtungsschicht, Dichtbänder, Manschetten, Ablaufanschlüsse und Übergänge zu angrenzenden Bauteilen. Diese Details sollten vor der Verlegung des Fliesen- oder Natursteinbelags kontrolliert und dokumentiert werden.

Spezialbereich 01

Schwimmbäder, Beckenköpfe und Kapillarsperren

Schwimmbäder stellen hohe Anforderungen an Planung, Untergrund, Abdichtung, Fliesenbeläge und Anschlussdetails. Besonders sensibel sind Übergänge zwischen Schwimmbecken, Beckenkopf, Überlaufrinne und angrenzenden Flächen.

Schwimmbecken

  • Untergrund und Tragfähigkeit beurteilen
  • Risse, Fugen und Durchdringungen berücksichtigen
  • Abdichtungssystem und Schichtaufbau prüfen
  • Einbauteile fachgerecht in das System einbinden
  • Ausführung vor dem Fliesenbelag kontrollieren

Beckenkopf und Überlaufrinne

  • Höhen und Ebenheit kontrollieren
  • Rinnengeometrie und Entwässerung prüfen
  • Abdichtungsanschlüsse abstimmen
  • Bewegungsfugen berücksichtigen
  • Schnittstellen zu Beckentechnik und Rohbau prüfen

Kapillarsperren

  • Lage und Funktion nach Detailplanung kontrollieren
  • Kapillaren Feuchtetransport konstruktiv begrenzen
  • Materialverträglichkeit prüfen
  • Übergänge zur Abdichtung systemgerecht ausführen
  • Kritische Details dokumentieren

Umgangs- und Barfußbereiche

  • Erforderliche Rutschhemmung berücksichtigen
  • Gefälle und Wasserableitung prüfen
  • Geeignete Belagsmaterialien wählen
  • Anschluss- und Bewegungsfugen fachgerecht planen
  • Reinigungs- und Nutzungsbeanspruchung beachten
Technischer Schwerpunkt: Bei Schwimmbecken und zugehörigen wasserbeanspruchten Bauteilen ist insbesondere die jeweils einschlägige Abdichtungsnorm, beispielsweise DIN 18535, zu berücksichtigen. Maßgeblich bleiben die konkrete Bauaufgabe, die Planung und das gewählte Abdichtungssystem.
Spezialbereich 02

Industrie- und Großküchen

In gewerblichen Küchen treffen intensive Nassreinigung, hohe mechanische Beanspruchung, Temperaturwechsel und chemische Einwirkungen aufeinander. Die Ausführung muss auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen abgestimmt sein.

Untergrund und Abdichtung

  • Untergrundfestigkeit und Feuchte beurteilen
  • Beanspruchung durch Wasser und Reinigungsmedien erfassen
  • Geeignetes Abdichtungssystem festlegen
  • Durchdringungen und Bodenanschlüsse prüfen
  • Abdichtung vor Überdeckung kontrollieren

Fliesen und Verlegesysteme

  • Geeignete Fliesenbeläge auswählen
  • Rutschhemmung entsprechend Nutzung berücksichtigen
  • Klebe- und Fugenmörtel auf Beanspruchung abstimmen
  • Chemische und thermische Belastung beachten
  • Bewegungsfugen fachgerecht ausbilden

Punkt- und Rinnenentwässerung

  • Gefälle zum jeweiligen Ablauf kontrollieren
  • Ablaufkörper und Rinnen richtig positionieren
  • Abdichtungsflansche und Anschlussdetails prüfen
  • Pfützenbildung vermeiden
  • Reinigungs- und Wartungszugang beachten

Wand-Boden-Anschlüsse

  • Übergänge hygienegerecht ausbilden
  • Abdichtung durchgehend anschließen
  • Bewegungen der Bauteile berücksichtigen
  • Sockel- und Kehlausbildungen prüfen
  • Wartungsbedürftige Fugen richtig einordnen
Wichtig: Nicht jeder gewerbliche Küchenboden ist gleich beansprucht. Abdichtung, Fliesen, Klebstoffe, Fugenmaterial und Entwässerung müssen als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem geplant und ausgeführt werden.

Schnittstellen sicher beherrschen

Meine Bauleitungsbegleitung richtet sich besonders auf die kritischen Übergänge zwischen Rohbau, Estrich, Abdichtung, Entwässerung, Fliesenarbeiten und technischer Gebäudeausrüstung.